Heute rief mich die Sekretärin der beiden Kinderherzchirurgen an um mir mitzuteilen, dass sie uns einen OP-Termin für den 23.10.2013 anbieten könnte. Ich bin sehr sehr erleichtert, damit sind es ein paar Probleme weniger. Habe ich die letzten Wochen schlecht geschlafen wegen der Unklarheit über diesen Termin, so kann ich jetzt endlich dazu übergehen, wegen der OP an sich schlecht zu schlafen.
Diese Ungewissheit und die damit verbundene Untätigkeit waren schlimm, jetzt kann ich etwas tun, nämlich den Aufenthalt in der Klinik organisieren sprich Luis unterzubringen, den Urlaub mit den Kollegen im Büro besprechen ect. Das lenkt wenigstens etwas ab.
Am 21.10. ist die Aufnahme, verbunden mit den ganzen Untersuchungen und dem Aufklärungsgespräch. Evtl. können wir nochmal nach Hause, aber wahrscheinlich eher nicht. Das Ronald Mc. Donald Haus nahe der Klinik in St. Augustin ist noch gar nicht fertig gestellt, da war ich irgendwie falsch informiert, eigentlich hatte ich gedacht, dass ich da übernachten kann. Allerdings sagte mir die Sekretärin, dass der Aufenthalt der Eltern bei dem Kind im Zimmer durchaus erwünscht, weil das für die Schwestern auch immer eine große Entlastung ist. Die Erfahrung habe ich bisher auch immer gemacht, bei unseren doch recht zahlreichen Krankenhausaufenthalten. Ich bekäme dann eine Klappliege, die man tagsüber einfach wegpackt.
Etwas erstaunt war ich, dass Jonas nicht von Dr. Asfour, sondern von Dr. Hraska operiert wird, bisher war immer von Dr. Asfour die Rede. Ich werde später erst einmal in der Herzkinder mailingliste die anderen Eltern fragen, was die mir dazu sagen können.
Ich werde an Euch denken und die Daumen drücken, ihr schafft das schon, ganz sicher.Ganz liebe Grüße
AntwortenLöschenClaudia (also die aus Moers :-))
Ich denke, ihr seid hin- und hergerissen. Einerseits ist da die Angst vor der OP mit all ihren Risiken und andererseits die Freude darüber, dass etwas passiert, was Luis das Leben erleichtert. Ich drücke ebenfalls die Daumen und dich. Britta
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