
Das Wichtigste vorweg: Die Herzklappe konnte korrigiert werden sprich erhalten bleiben...
Der Homograft wurde gegen einen 25 mm großen ausgetauscht, zum Vergleich, der vorherige war 9 mm klein. Das Gespräch hat Dr. Hraska mit Moni und mir in der Tat auf englisch geführt. Gott sei Dank haben wir so gut wie alles verstanden. Ganz interessant fand ich zB. seine Aussage, dass er nur ein Kind kennt, das bei diesem Herzfehler ähnlich lange mit nur einer OP ausgekommen ist. Der Junge war schon 15 bei der zweiten OP. Jonas und er wären eine riesen Ausnahme. Als mutmaßlichen Zeitraum bis zur nächsten OP hat er uns 5-8 Jahre genannt.
Jonas liegt jetzt auf der Intensivstation zusammen mit einem 17-jährigen Jungen, der wurde zeitgleich von Prof. Asfour operiert. Die beiden halten die Intensivschwester gut auf Trab. Jonas wurde Gott sei Dank direkt nach der OP extubiert, bekommt lediglich noch ein bisschen Sauerstoff zur Unterstützung und spricht noch sehr leise und undeutlich. Meist fragt er nach trinken, was er erst gar nicht durfte und dann nur in Maßen. Dann wollte er mehrmals wissen, ob ich ein Foto von ihm gemacht habe (hatte er mich drum gebeten), wann er Fanta bekäme, wann er Cola bekäme, was er zur Belohnung bekäme, wo der IPod und wo sein Gummi-Armreifen wäre.
Ich fand ihn aber sehr blass, er bekommt auch noch jede Menge Schmerzmittel und durch den Beatmungsschlauch während der OP kann er wie gesagt schlecht sprechen. Erwartungsgemäß hat er jede Menge Kabel und Infusionen an sich, außerdem einen externen Schrittmacher für den Notfall und die dicke Wunddrainage direkt in der Wunde. Ich hoffe, dass es morgen schon etwas weniger ist von all dem.
Danke an Alle für die vielen guten Wünsche, Pakete, Schutzengel, gesungene Lieder, mails und was nicht alles. Habe ich mich sehr sehr drüber gefreut.
Auch wenn alles so gut aussieht bis jetzt, trotzdem bin ich mit einem komischen Gefühl eben gegangen. Schlagartig kam nämlich die Erinnerung an Aachen hoch, als wir nach dem Herzkatheder nach Hause fuhren, zum ersten Mal nach Wochen aufgeatmet haben. Kaum zu Hause schellte das Telefon, Jonas hatte eine Blutvergiftung, es ging ihm sehr schlecht, wir sollten sofort kommen. Ich möchte dieses Gefühls-Chaos nicht noch einmal erleben müssen, deswegen halte ich mich mit freuen etwas zurück. Ist aber eher reiner Selbstschutz.
Auch wenn alles so gut aussieht bis jetzt, trotzdem bin ich mit einem komischen Gefühl eben gegangen. Schlagartig kam nämlich die Erinnerung an Aachen hoch, als wir nach dem Herzkatheder nach Hause fuhren, zum ersten Mal nach Wochen aufgeatmet haben. Kaum zu Hause schellte das Telefon, Jonas hatte eine Blutvergiftung, es ging ihm sehr schlecht, wir sollten sofort kommen. Ich möchte dieses Gefühls-Chaos nicht noch einmal erleben müssen, deswegen halte ich mich mit freuen etwas zurück. Ist aber eher reiner Selbstschutz.
Heute schlafe ich noch bei Moni, ab morgen haben wir dann ein Elternzimmer. Morgen kommt Jost und bleibt bis Montag. Ich halte Euch auf dem Laufenden.
Das hört sich trotz allem erstmal recht positiv an. Und alles andere wird schon werden.
AntwortenLöschenIch freue mich für euch dass das schlimmste erstmal überstanden ist und es dem kleinen Patienten den Umständen entsprechend schon gut geht.
Dann an alle eine erholsame Nacht und weiterhin drücke ich fest die Daumen dass Jonas sich schnell wieder erholt
LG Rita
Anja, ich drücke Euch mit allen erdenklichen Daumen, Pfoten, Hufen und guten Gedanken! Julia
AntwortenLöschenAnja, Jost.....ich drück euch ganz doll. Es wird bestimmt alles gut gehen, Jonas ist ein kleiner Kerl mit viel Energie und wie ich glaube, einen starken Willen.Mir tut das so Leid, dass er und ihr das mitmachen müsst. Wenn ich irgendwie helfen kann......lass es mich wissen.LG Alex
AntwortenLöschenOh Anja, ich bin in Gedanken bei euch und hoffe und wünsche euch von Herzen das alles schnell und gut vorbei geht. Ganz dicke Knuddler! Natascha
AntwortenLöschenMit Tränen in den Augen und unendlich vielen guten Wünschen im Herzen denk ich an Euch, Maria
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