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Dienstag, 22. Oktober 2013

Zum verzweifeln

Gerade rief die Klinik an, ich solle nicht losfahren bevor sie mir grünes Licht gegeben haben. Gestern kam wieder ein Notfall dazwischen und sie musste eine Familie nach Hause schicken. Es würde erst heute Nachmittag gegen 16 Uhr entschieden, ob Jonas morgen überhaupt operiert werden kann. Es ist wirklich grauenvoll, irgendwie komme ich mit allem klar, nur damit nicht. Wenn das jetzt verschoben wird weiß ich nicht, wie ich das alles nochmal so hinbekommen soll. Ich kann mir doch nicht ewig Urlaub nehmen. Dieser psychische Druck macht einen wahnsinnig.

Montag, 21. Oktober 2013

Genau heute vor 14 Jahren...

...war Jonas erste OP. Der Oberarzt in Aachen sagte mir in einem Gespräch Tage später, dass Jonas sehr stark kämpfen würde und dass das der Grund gewesen wäre, warum er diese schwere OP so gut weg gesteckt hätte. Er hätte schon Kinder erlebt, die würden gar nicht kämpfen und denen könne kein Arzt der Welt helfen. Vorhin fiel mir plötzlich dieses Gespräch wieder ein...

Sonntag, 20. Oktober 2013

Morgen

Ich habe jetzt nicht mehr in der Klinik angerufen und nach dem Termin gefragt. Ich sag mir jetzt einfach, wenn die schon anrufen und fragen ob wir nochmal nach Hause fahren bis Dienstag, wird es wohl auch dabei bleiben. Sowieso gibt es jetzt nur noch Augen zu und durch und bloß nicht zu viel nachdenken, zieht einen nur runter...

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Kleine Änderung

Eben rief Frau H., zuständig für die Patienten-Koordination in St. Augustin, an mit der Frage, ob es uns recht wäre, am Montag nach den Untersuchungen erst einmal wieder nach Hause zu fahren und Dienstag Nachmittag erst wieder zu kommen. Es wäre sehr voll im Moment und wir würden ihr damit einen großen Dienst erweisen. Ich habe erwidert, dass ich ihr diesen Dienst sehr gerne erweise und direkt gefragt, ob das denn im Umkehrschluss bedeuten würde, dass der Termin tatsächlich stattfindet. Antwort: "Momentan gehe ich davon aus". Na immerhin.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

OP-Termin

Gerade habe ich in der Klinik bei der dort für die Patienten-Koordination zuständigen Mitarbeiterin angerufen. Letzte Woche kam ein ganzer Stapel Unterlagen, ein großer Teil davon waren irgendwelche Bögen, die ich ausfüllen musste. Außerdem noch ein Schreiben mit einigen Infos, eine davon war, dass man ein paar Tage vorher noch einmal anrufen möge, um sich den Termin bestätigen zu lassen. Das habe ich gerade getan.

Samstag, 12. Oktober 2013

Klinik Rundgang


Heute waren wir im Kinderherzzentrum St. Augustin zum Infonachmittag. Dieser wurde speziell für Familien eingerichtet, deren Kinder in Kürze dort operiert werden. Man kann auch erst nach Anmeldung daran teilnehmen. Unter den Anwesenden befanden sich zwei Familien mit Säugling, zwei mit Jugendlichen (ca. 17-18), eine schwangere Frau mit Mann und zwei mit jüngeren Kindern, also ein 6-jähriges Mädchen und wir...


Montag, 7. Oktober 2013

Vorbereitungen


So langsam beschäftige ich mich etwas intensiver mit der Organisation der kommenden Wochen ab dem 21.10. In den letzten Tagen trudeln vermehrt Hilfsangebote aus dem Freundeskreis ein, was mich wirklich sehr freut. Wenn man nur ein Kind hat, mag so ein wochenlanger Krankenhausaufenthalt ja trotz Berufstätigkeit noch halbwegs planbar sein. Kommen Geschwisterkinder ins Spiel, wird es schon schwieriger, schon gerade wenn es jüngere sind.